Das Altarbild der Stadtpatrone 

Altarbild der Stadtpatrone Feiertagsöffnung
Altarbild der Stadtpatrone, Mittelflügel

Sieh Dir das Altarbild der Stadtpatrone einmal genau an.

In der Mitte sitzt Maria mit dem Jesuskind auf dem Schoß.

Sie sieht aus wie eine Königin. Die heiligen drei Könige bringen dem Kind ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrre. Ein König ist jung, einer im mittleren Jahren und einer ein Greis. Im Gefolge der Könige sind Menschen aus allen Teilen der Welt: Männer mit Turban aus Asien, dunkelhäutige Männer aus Afrika und Europäer: Menschen in jedem Alter und aus der ganzen Welt sind gekommen um das Jesuskind anzubeten.

Auf dem linken Seitenflügel siehst Du die heilige Ursula und ihr Gefolge, auf dem rechten Seitenflügel der heilige Gereon und die thebäische Legion.

 

mehr über die heiligen drei Könige kannst Du hier finden:

www.heilige-dreikoenige.de

 

 

 

Ein Altarbild mit vielen Namen

Dieses Altarbild wurde von Stephan Lochner, einem berühmten Maler der Kölner Malerschule, um 1445 im Auftrag der Stadt Köln für die Ratskapelle geschaffen.

 

Auf der Innenseite des Altarbildes siehst Du die Anbetung der heiligen drei Könige, auf dem rechten Flügel Ursula und ihre Jungfrauen, auf den linken Flügel Gereon und die thebäische Legion. Wenn man die Flügel zuklappt ist die Verkündigung zu sehen.

Diese Heiligen werden die Patrone der Stadt Köln genannt, denn sie werden in Köln besonders verehrt.

Früher stand dieses Bild in der Ratskapelle im Kölner Rathaus. Hier wurde die heilige Messe gefeiert. Man nannte den Altar: „Altar der Stadtpatrone“.

Erst 1809 kam der Altar in den Dom. Heute ist der eigentliche Altar, an dem die heilige Messe gefeiert wird vom Altarbild getrennt. Der Altar steht vor dem Altarbild. Deshalb ist heute der Name „Altar der Stadtpatrone“ nicht mehr zutreffend, besser ist von Altarbild zu sprechen.

 

Manchmal wird dieses Altarbild auch das „Dombild“ genannt. Das ist merkwürdig, denn eigentlich wurde dieser Altar um 1445 gar nicht für den Dom sondern für die Ratskapelle hergestellt. Der Patron der Kölner Domes, Petrus ist auf dem Altarbild auch gar nicht dargestellt. Erst 1809 kam der Altar in den Dom. Heute kannst Du ihn in der Marienkapelle bewundern.

 

Wenn die Seitenflügel zugeklappt sind, siehst Du die Verkündigungsseite.

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