Ein ganz normaler Tag 

Um 6:00UhrUm 6:30Uhr Um 7:45UhrUm 9:30Uhr Um 12:00UhrUm 14:00UhrUm 17:30Uhr Um 18:00UhrUm 18:30Uhr Um 19:30Uhr

Um 06.00 Uhr wird der Dom von den Domschweizern aufgeschlossen.

 

So früh morgens sind nur wenige

Menschen im Dom.

In der Sakristei bereiten die Küster die erste Messe des Tages vor.

 

Die Sakristei ist für den Dom ein sehr wichtiger Raum.

Hier ist die Organisations- und Schaltzentrale der Kathedrale.

 

In der Sakristei werden alle Geräte und Gewänder aufbewahrt, die zum Gottesdienst im Dom gebraucht werden.

Manche Meßgewänder und Geräte sind sehr alt und wertvoll.

Sie werden nur an ganz besonderen Feiertagen wie Fronleichnam getragen. Einige werden sogar in der Domschatzkammer gezeigt.

Jeder Tag des Jahres und jede Messe hat seine eigenen Farben und sein eigenes Gewand.

 

Die Küster wissen genau,

welche Gewänder für Feiertage, für die Fastenzeit oder auch für Totenmessen angelegt werden müssen.

Die Küster legen die Gewänder in der Sakristei bereit, denn hier werden die Meßgewänder auch angelegt.

 

Die Sakristei ist also auch eine Garderobe oder Umkleide.

Die Sakramentskapelle wird für die erste Heilige Messe vorbereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Sakramentskapelle findet die erste Heilige Messe statt.

 

 

 

In der Sakristei bespricht der Organist, der die Orgel spielt, mit dem Priester, der die Messe feiert, welche Lieder während der Messe gespielt werden sollen.

 

 

 

Zwischen 07.00 und 09.00 kommen Gläubige, um zu beichten.

 

In der Sakristei gibt es einen großen Schaltschrank, in dem die Küster alle Lampen im Dom ein- und ausschalten können.

 

Sogar die Domglocken oben im Turm können von der Sakristei aus geläutet werden.

Jetzt fangen die Mitarbeiter der Dombauhütte an zu arbeiten, denn am Dom gibt es immer etwas zu reparieren und in Ordnung zu bringen.

Jetzt wird in der Sakristei die Kapitelsmesse vorbereitet, die um 08.00 Uhr gefeiert wird. Sie ist eine besondere Messe, denn sie wird von den Domherren begangen.

 

Die Domherren verwalten

den Dom. Die Gemeinschaft

der Domherren nennt man

auch Domkapitel.

In Köln hat das Domkapitel einen besonderen Namen. Es heißt Metropolitankapitel. Der Name kommt von "Metropolit", dem lateinischen Namen für Erzbischof. Das Metropolitankapitel hat zwölf Mitglieder. An der Spitze steht der Dompropst, er steht dem Domkapitel vor.

Während der Kapitelsmesse und aller anderen Messen kann der Chorumgang nicht besichtigt werden.

 

Die Domschweizer sorgen dafür, dass es im Dom still wird , damit die Menschen in Ruhe beten und die Messe mitfeiern können.

 

Die Domschweizer lassen jetzt nur Menschen in den Chor, die an der Heiligen Messe teilnehmen möchten.

 

 

Es macht viel Arbeit den Dom sauber zu halten, weil er jeden Tag von so vielen Menschen besucht wird.

Um 09.00 wird heute eine Messe für einen Verstorbenen gefeiert. Deshalb haben die Küster schwarze Gewänder ausgelegt.

Zwischen 09.30 und 12.00 kommen viele Besuchergruppen, um den Dom zu besichtigen.

 

Der Kölner Dom ist nicht nur ein berühmtes Bauwerk und Weltkulturerbe der Unesco, er besitzt auch bedeutende Kunstwerke wie den Dreikönigenschrein oder den Altar der Stadtpatrone.

 

Menschen kommen aus aller Welt, um den Dom und seine Kunstwerke zu bestaunen.

Andere Menschen kommen, um zu beten oder eine Kerze auf zu stellen. Das Lichtermeer vor der Schmuckmadonna zeigt wie viele Menschen sie jeden Tag besuchen. Schau dir die Schmuckmadonna einmal genau an. Sie ist mit hunderten von Ringen , Ketten und Broschen geschmückt. Diese Schmuckstücke haben Menschen der Schmuckmadonna aus Dankbarkeit gebracht.

Um 12.00 Uhr sorgen die Domschweizer wieder dafür, dass es still wird im Dom. Jetzt wird ein Mittagsgebet gesprochen

 

Das Mittagsgebet ist eine

Einladung, inmitten von Stress und Hektik der Innenstadt für kurze Zeit zur Ruhe zu kommen und sich zu öffnen für Gott.

Oft wird das Mittagsgebet von schöner Orgelmusik begleitet.

 

Setz dich einmal dazu und erlebe, wie die Musik den Raum erfüllt:

Der Dom ist Stein gewordenes Gotteslob.

Er ist ein Gotteshaus.

 

Nachmittags gehört der Dom wieder den Besuchern.

 

Wem es jetzt im Hauptraum des Domes zu laut und zu hektisch zugeht um zu beten, der kann sich in die Sakramentskapelle zurückziehen.

 

Hier herrscht immer eine besonders andächtige Atmosphäre.

 

 

 

In der Sakristei hängen kleine Bildschirme.

So kann man von der Sakristei aus in jeden Winkel des Domes schauen und prüfen, ob alles in Ordnung ist.

 

Während draußen die Besucher durch den Dom strömen, wird in der Sakristei der Blumenschmuck für die Altäre vorbereitet.

 

Um 17.30 wird der Chorumgang für die Besucher geschlossen.

 

In der Sakristei werden jetzt die Gewänder und Geräte für die Abendmesse und die Rosenkranzandacht vorbereitet. Der Küster steckt frische Kerzen auf den Altar

Um 18.00 wird der Rosenkranz in der Marienkapelle gebetet.

Um 18.30 wird die letzte Heilige Messe gefeiert

Der Dom wird abgeschlossen.

Jetzt sind nur noch die Nachtwächter im Dom.


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