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Was andere wissen wollten...

Wie viele Stufen sind es bis man ganz oben auf dem Turm ist?

Bis ganz oben sind es (zusammen mit den neuen Stufen des neuen Einganges) genau 533 Stufen.

 

Wie alt ist der Kölner Dom?

Der Grundstein des Domes wurde im Jahr 1248 gelegt.

Du kannst Dir immer ausrechnen wie alt der Dom ist:

2014 - 1248 = 766

Der Dom ist im Jahr 2014 also 766 Jahre alt.

 

In welchem Baustil wurde der Kölner Dom erbaut?

Der Kölner Dom ist eine gotische Kathedrale.

 

Wie schwer ist der Dom?

Wie schwer der Kölner Dom ist, kann man natürlich nicht genau sagen, da er viel zu groß und zu schwer ist, um ihn auf eine Waage zu stellen.

 

Man kann die Masse des Domes daher nur ungefähr errechnen. Dazu muss man zunächst wissen wie groß das Volumen der verbauten Steine am Dom ist. Dieses wird dann mit der durchschnittlichen Masse eines Kubikmeters Stein multiplizieren. Ein Architekt hat sich in den 1950er Jahren einmal dieser komplizierten Aufgabe gestellt und kam zu dem Ergebnis, dass die oberirdischen Bereiche des Domes ohne Ausstattung ca. 120.000 Tonnen wiegen. Eine andere Schätzung kam auf 160.000 Tonnen. Da in den Fundamenten ungefähr genauso viel Stein verbaut ist wie oberirdisch, würde der Dom einschließlich seiner Grundmauern ungefähr 240.000 beziehungsweise 320.000 Tonnen wiegen.

 

 

Wem gehört der Dom?

Viele Leute glauben, der Dom gehört dem Erzbischof von Köln.

Das stimmt nicht. Der Kölner Dom ist zwar die Bischofskirche der Erzbischöfe von Köln, aber er ist eine eigenständige Institution. Der Dom gehört sich selbst.

Die Domherren verwalten den Dom. Die Gemeinschaft der Domherren nennt man auch Domkapitel. In Köln hat das Domkapitel einen besonderen Namen. Es heißt Metropolitankapitel.

Das Metropolitankapitel hat zwölf Mitglieder. An der Spitze des Domkapitels steht der Dompropst.

Der Dompropst und nicht der Erzbischof ist Hausherr im Kölner Dom.

 

Was ist ein Münster?

Die Bezeichnung Münster für eine Kirche kommt von lateinisch monasterium = Kloster. Latein war die Sprache der Römer.

Meist waren diese Kirchen Teil eines Klosters. Oft waren sie sehr groß.

 

Man kann leicht "Dom" und "Münster" verwechseln.

 

Die Kirche eines Bischofs heißt Dom (von lateinisch domus = Haus) oder Kathedrale (lateinisch = Lehrstuhl).

 

Der Teufel liegt aber im Detail: In vielen Fällen "kleben" an den Kirchen falsche Bezeichnungen, weil Sie sich eingebürgert haben. Zum Beispiel war der Altenberger Dom nie ein Dom, wohl aber ein Münster, heißt aber nicht so.

 

Deshalb muss man in jedem einzelnen Fall genau prüfen, welche Kirche wie und warum bezeichnet wird.

 

Wer sind die Domherren?

Die Gemeinschaft der Domherren nennt man auch Domkapitel. In Köln hat das Domkapitel einen besonderen Namen. Es heißt Metropolitankapitel, denn der Kölner Dom ist die Bischofskirche eines Erzbischofs.

"Metropolit" ist der lateinische Titel für Erzbischof. Ein Erzbischof leitet ein Erzbistum, zu dem mehrere andere Bistümer gehören, die eigene Bischöfe haben.

Das Metropolitankapitel hat zwölf Mitglieder. An der Spitze des Domkapitels steht der Dompropst.

Der Dompropst und nicht der Erzbischof ist Hausherr im Kölner Dom.

 

Wer sind die Domschweizer?

Die Domschweizer sorgen dafür, dass die Besucher die Würde des Domes achten.

Sie wachen über den Dom. Die Kölner Domschweizer stammen aber nicht aus der Schweiz. Es sind meist echte Kölner

Doch der Name hat tatsächlich etwas mit der Schweiz zu tun, denn in vergangenen Jahrhunderten suchten viele Schweizer Arbeit im Ausland. So wurden sie auch Söldner.

Söldner sind Soldaten, die einem fremden Herrscher dienen und dafür Sold (Arbeitslohn) erhalten. Die Söldner aus der Schweiz werden "Schweizer" genannt.

Der Papst hat traditionell eine Schweizer Garde, die den Vatikan bewacht. Diese "Schweizer" stammen wirklich aus der Schweiz.

 

Kann man auf den Turm des Kölner Domes steigen?

Kann man auf den Turm des Kölner Domes steigen?

Ja, man kann auf den Nordturm des Kölner Domes steigen. Von dort hat man eine wunderbare Aussicht. Auf dem Weg nach oben kann man sogar die Glocken des Domes sehen. Die größte ist der Dicke Pitter, der nur zu besonderen Anlässen läutet. Weitere Information zur Turmbesteigung findest Du unter www.koelnerdom.de im Bereich „Information“.

 

Was ist ein Domkapitel?

Die Gemeinschaft der Domherren nennt man auch Domkapitel. In Köln hat das Domkapitel einen besonderen Namen. Es heißt Metropolitankapitel, denn der Kölner Dom ist die Bischofskirche eines Erzbischofs.

"Metropolit" ist der lateinische Titel für Erzbischof. Ein Erzbischof leitet ein Erzbistum, zu dem mehrere andere Bistümer gehören, die eigene Bischöfe haben.

Das Metropolitankapitel hat zwölf Mitglieder. An der Spitze des Domkapitels steht der Dompropst.

Der Dompropst und nicht der Erzbischof ist Hausherr im Kölner Dom.

 

Wie hoch ist der Kölner Dom?

Der Nordturm ist 157,38 m und der Südturm 157.31 m hoch.

Tipp: Noch mehr interessante Zahlen findest Du im Bereich: "Besonderes im Dom" im Kapitel „Maße und Zahlen".

 

Warum müssen Männer im Dom ihren Hut abnehmen?

In unserer Kultur nehmen Männer zum Zeichen der Hochachtung und Ehrfurcht ihre Kopfbedeckung ab. Wenn wir eine Kirche betreten, ziehen wir den Hut vor Gott zum Zeichen der Ehrfurcht.

 

Warum brauchen Frauen im Dom ihren Hut nicht abzunehmen?

Früher mussten Frauen und Mädchen ihr Haar bedecken, bevor sie eine Kirche betraten.

Im Mittelalter mußten verheiratete Frauen ihre Haare in der Öffentlichkeit sogar immer bedeckt halten. Und auch in den folgenden Jahrhunderten trugen die Frauen Hauben, Hüte oder Kopftücher, wenn sie das Haus verließen.

Heute ist das anderes. Frauen und Mädchen tragen ihr Haar, wie es ihnen am besten gefällt.

Trotzdem ist es für eine Frau völlig in Ordnung die Haare zu bedecken, wenn sie eine Kirche betritt.

 

Warum darf ich keinen Luftballon in den Dom mitnehmen?

Ein Luftballon steigt in die Gewölbe, wenn du ihn aus Versehen loslässt. Niemand kann ihn wieder einfangen.

 

Warum darf ich im Dom nicht laut lachen und pfeifen?

Zugegeben, die Akustik im Dom ist phantastisch.

Aber eine Kirche ist für Christen ein geweihter heiliger Ort.

Hierher kommen wir um zu beten und Gott zu begegnen.

Wir laden alle Menschen ein, unseren wunderbaren Dom anzusehen.

Wir möchten aber alle großen und kleinen Besucher bitten, die Würde des Ortes und unsere Gefühle nicht zu verletzen.

 

Warum darf ich im Dom keine Strand- oder Badekleidung tragen?

Eine Kirche ist für uns Christen ein geweihter heiliger Ort.

Einen geweihten Ort zu betreten, ist etwas ganz Besonderes.

Hierher kommen wir um zu beten und Gott zu begegnen.

Wir laden alle Menschen ein, unseren wunderbaren Dom anzusehen.

Wir möchten aber alle großen und kleinen Besucher bitten, die Würde des Ortes und unsere Gefühle nicht durch nachlässige Kleidung zu verletzen.

Noch ein praktischer Tipp: Auch an den wärmsten Hochsommertagen ist es im Dom immer sehr kühl. Es empfiehlt sich eine Jacke oder einen Pullover mit zu nehmen.

 

Warum darf ich im Dom nicht essen? (Auch kein Kaugummi)

Eine Kirche ist für uns Christen ein geweihter heiliger Ort.

Einen geweihten Ort zu betreten, ist etwas ganz Besonderes.

Wenn du hierher kommst und Kaugummi kaust, Eis schleckst oder gar ein Picknick auspackst, verletzt du die Gefühle der Menschen, die hierher kommen, um zu beten und Gott zu begegnen

 

Warum wird der "Kölner Dom" auch "Hoher Dom" genannt?

Der Hohe Dom hat diesen Ehrentitel, weil er die Mutterkirche der

Bistums ist. Mit seinen Hohen Metern hat es nichts zu tun.

 

Wie viele Menschen passen in den Kölner Dom?

Wenn alle Bänke im Dom besetzt sind, dann sind etwa 1.200 Menschen

anwesend. Wenn auch alle Stehplätze besetzt sind, dann sind es 3-4.000

Menschen. Sind es überwiegend Kinder, wird die Zahl auf 5-6.000

geschätzt.

 

Ist der Kölner Dom der größte Dom Deutschlands?

Der Kölner Dom ist wohl die größte Kirche (Grundfläche) Deutschlands,

aber der Turm des Ulmer Münsters ist ein klein wenig höher.

 

Wie lange hat der Bau vom Kölner Dom gebraucht?

Gebaut wurde am Dom von 1248 bis 1888, allerdings war der Bau vom

16. bis zum 19. Jahrhundert still gelegt.

Tipp: Noch mehr interessante Informationen findest Du unter „Was früher war".

 

Welchen Namen trägt der Dom noch außer Kölner Dom?

Das deutsche Wort für "Dom" kommt vom lateinischen Begriff "domus domini"= Haus des Hern. Einen Dom nennt man aber auch eine Kathedrale; das kommt vom Namen des Lehrstuhls des Bischof der lateinisch "cathedra" genannt wird. Um die besondere Würde einer Bischofskirche, in Köln sogar die Kirche eines Erzbischofs zu würdigen, spricht man auch von der Hohen Domkirche.

 

Wann sind Kindermessen im Kölner Dom?

Kindermessen und Kindergottesdienst finden im Kölner Dom nur zu bestimmten Anlässen statt. Die kleine Domgemeinde feiert in der Regel eine normale Gemeindemesse.

Tipp: Alle Termine von Gottesdiensten und Messen findest du unter www.koelnerdom.de

 

Der Schrein mit geöffneter Frontplatte

Kann man die Knochen der heiligen drei Könige auch an besonderen Tagen anschauen? Ist außer den Knochen noch etwas anderes in dem Schrein?

Die Gebeine der heiligen drei Könige sind in kostbare Textilien eingewickelt. Diese stammen aus dem zweiten Jahrhundert. Zu den Festtagen der Heiligen wird an der Vorderfront eine Verkleidung abgenommen, hinter der man drei Schädel sehen kann, die Kronen tragen. Also sind außer den Gebeinen Textilien und Kronen im Schrein.

Tipp: Im Bereich „Schätze im Dom" kannst Du virtuell die Verkleidung des Schreins öffnen und dahinter sehen.

 

Salomonseite des Dreikönigenschreines

Nach wem sind die Seiten des Dreikönigenschreins benannt?

Die eine Seite des Dreikönigenschreins wird "Salomonseite", die andere "Davidseite" genannt. Salomon und David waren Könige in Israel. Von ihnen berichtet die Bibel. Vor allem von David wirst Du schon einmal gehört haben. Er hat mit der Schleuder den Riesen Goliath besiegt

Tipp: Noch mehr erfährst Du unter „Schätze im Dom" über den Schrein.

 

Wie schwer ist der Dreikönigenschrein?

Der Dreikönigenschrein wiegt etwa 8 Zentner.

 

Welchen Wert hat der Dom?

Was macht den Wert des Kölner Domes aus? Sein Grundstück, die Steine und Kunstwerke, sein Altar, seine Bedeutung? wenn man alles zusammen nimmt muss man sagen, der Dom ist unbezahlbar

 

Wie viel Gold ist in der Schatzkammer?

Wie viel Gold in der Schatzkammer ist, hat noch nie jemand ausgerechnet. Denn das Gold ist nicht des Goldes willen dort, sondern weil man Gerätschaften für den Gottesdienst kostbar und wertvoll machen wollte, um damit zu zeigen, was Gott bedeutet.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Dom und einem Münster?

Die Kirche eines Bischofs heißt Dom (von lateinisch domus = Haus) oder Kathedrale (lateinisch = Lehrstuhl). Die Bezeichnung Münster für eine Kirche kommt von lateinisch monasterium = Kloster. Latein war die Sprache der Römer.

Der Teufel liegt aber im Detail: In vielen Fällen "kleben" an den Kirchen falsche Bezeichnungen, weil Sie sich eingebürgert haben. Zum Beispiel war der Altenberger Dom nie ein Dom, wohl aber ein Münster, heißt aber nicht so.

Deshalb muss man in jedem einzelnen Fall genau prüfen, welche Kirche wie und warum bezeichnet wird.

 

Warum hat der hl. Antonius im Dom ein Baby auf dem Arm?

Das Baby ist das Jesuskind das, einer Legende nach, von Antonius auf dem Arm getragen wurde.

 

Wo befindet sich das Leichentuch von Jesus? Befand es sich mal im Kölner Dom?

Nein, das sogenannte Leichentuch Jesu war nie im Kölner Dom. Es wird seit Jahrhunderten in Turin in Italien aufbewahrt.

 

Was sind Gebeine?

Früher sagte man zu Knochen auch Gebeine oder einfach nur Bein. Gebeine sind also Skeletteile und Knochen.

 

Wozu nutzten die Franzosen den halbfertigen Dom?

Die Franzosen unter der Herrschaft Napoleons haben den Dom entweiht und ihn zu verschiedensten Zwecken missbraucht. Zum Beispiel als Lagerhalle, Pferdestall und sogar als Gefangenenlager.

 

Wo kommt das Weihwasser her?

Das Weihwasser ist zunächst ganz normales Kölner Leitungswasser aus dem Wasserhahn.

 

Im Gottesdienst der Osternacht, wird das Weihwasser für Taufen, Segnungen und auch für die Weihwasserbecken feierlich vom Priester durch Eintauchen der Osterkeze gesegnet. Außerdem wird dem Weihwasser noch Salz beigemischt um es haltbarer zu machen.

 

Wenn das Weihwasser der Osternacht aufgebraucht ist, kann ein Priester oder Diakon auch während des übrigen Kirchenjahres Weihwasser segnen. Der Ritus für die Weihwassersegnung, also die Art und Weise wie er das machen soll, steht im „Benediktionale“ (latainisch: Buch für die Segnungen der Kirche) aufgeschrieben.

 

Das Weihwasser erinnert uns an die Taufe. Wenn wir uns beim Betreten des Gotteshauses mit dem Weihwasser bekreuzigen, bekennen wir Christen uns zum dreifaltigen Gott: dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, auf dessen Namen wir getauft wurden.

 

 

Wie viele Steine hat der Dom?

Die Zahl der Steine kennt Niemand, aber woher die Steine kommen kannst Du unter „Achtung Baustelle“ nachsehen.

 

Wie lange dauerte der Bau des Kölner Domes?

Der Grundstein des Domes wurde im Jahr 1248 gelegt.

Im Jahr 1880 wurde der Dom fertig gestellt.

Die Bauzeit betrug also 632 Jahre.

Trotzdem sagt man, dass der Dom niemals wirklich fertig gebaut sein wird.

Durch Witterung und andere Umwelteinflüsse muss ständig etwas repariert und erneuert werden.

Deshalb gibt es auch heute noch eine Dombauhütte.

Hier erfährst Du mehr über die Dombauhütte:

www.dom-fuer-kinder.de/index.php

 

Warum gab es einen Stillstand in der Entwicklung des Domes?

Der Bau des Domes war unglaublich teuer. Deshalb ging es beim Bauen langsam voran. Und eines Tages war der Baustil unmodern geworden. Deshalb ruhte die Baustelle – bis der Bau im 19. Jahrhundert als Symbol des „neuen“ Deutschlands unter der Preußenherrschaft wieder in Mode kam, und fertiggestellt wurde.

Tipp: Noch mehr interessante Information findest Du unter „Geschichte des Domes“.

 

WAs ist ein Metropolitankapitel?

In Köln hat das Domkapitel einen besonderen Namen: Es wird Metropolitankapitel genannt,

weil der Kölner Dom die Kirche eines Erzbischofs ist. Ein Erzbischof wird auch Metropolit genannt.

 

Das Domkapitel verwaltet den Dom. Es ist die Gemeinschaft der Domkapitulare, die man auch Domherren nennt.

Die Domherren sind für den feierlichen Gottesdienst im Dom verantwortlich. Der Dompropst steht dem Domkapitel vor.

Hier kannst Du die Kölner Domkapitulare sehen: www.koelner-dom.de/institutionen.html

 

 

Warum ist der Nordturm höher als der Südturm?

Der Höhenunterschied zwischen den beiden Türmen beträgt nur 7cm. Das ist bei einem über 157m hohen Bau relaltiv wenig und ist auf eine leichte Messungenauigkeit zurückzuführen.

 

 

Liegen im Dreikönigenschrein wirklich die Gebeine der Heiligen Drei Könige?

Die Reliquien der Hll. Drei Könige selbst werden nicht untersucht. Es ist auch gar nicht möglich deren Echtheit zu untersuchen. Dazu bräuchte man vergleichbares genetisches Material dessen Echtheit zweifelsfrei erwiesen ist. Genetisches Material sind z. B. Fingernägel, Haare etc. der in der Bibel genannten Weisen aus dem Morgenland. Hätte man solche, dann könnte man überprüfen ob zum Beispiel die Haare und die Gebeine im Schrein tatsächlich von ein und der selben Person stammen.

Zuletzt untersucht wurden die Gebeine vor mehr als einhundert Jahren. Dabei stellte man fest, dass sie von drei verschiedenen Männern unterschiedlichen Alters stammen. Auch entnahm man damals Proben des Stoffes aus dem Schrein, in welche die Gebeine eingewickelt sind. Diese haben sich bis heute in Schatzkammer des Domes erhalten. Nach neueren Untersuchungen an den Stoffen stammen sie aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus und wurden in der Gegend von Palmyra gewebt. Das ist eine Stadt in Kleinasien. Es handelt sich um einen sehr wertvollen Stoff aus Seide mit Goldfäden und Purpur (ein sehr seltener Farbstoff, der den Gewändern bedeutender oder sehr reicher Personen vorbehalten war).

Man kann also aus wissenschaftlicher Sicht nicht mit Gewissheit sagen, dass es sich bei den Gebeinen im Schrein um die Überreste der Hl. Drei Könige handelt. Aber aufgrund der alten wertvollen Stoffe kann man immerhin folgende Punkte als bewiesen ansehen:

Es handelt sich um drei Männer, die wie auch Jesus in antiker, römischer Zeit lebten.

Sie waren zu ihrer Lebenszeit bedeutende Persönlichkeiten, sonst hätte man sie nicht in solch wertvollen Stoffen bestattet.

Ihre Verehrung brach bis heute nicht ab – Ihre Gebeine wurden aus Asien zunächst nach Konstantinopel (heute Istanbul) dann nach Mailand und schließlich 1164 nach Köln gebracht.

 

Wie viele Bänke hat der Kölner Dom?

Der Kölner Dom verfügt über ca. 200 Sitzbänke, die jedoch nicht immer alle im Dom aufgestellt werden (es hängt vom jeweiligen liturgischen Ereignis ab wie viele Bänke aufgebaut werden). Die Sitzbänke reichen für ca. 1.200 Sitzplätze. Zusammen mit den ca. 2.800 Stehplätzen passen also ungefähr 4.000 Menschen in den Kölner Dom.

 

 

Hängt im Dom die größte Orgel der Welt?

Kölner Dom Orgel

Der Kölner Dom hält zwar viele Rekorde, die größte Orgel der Welt gehört aber nicht dazu.

Die Kölner Domorgel hat 4 Manuale, das sind die Tastenreihen, auf denen man mit den Händen spielt und ein Pedal, das ist die Tastenreihe, auf der man mit den Füßen spielt. Sie hat 144 Register. Ein Register ist die Reihe von Pfeifen gleicher Bauart, die man mit einer Tastenreihe zum Klingen bringen kann.

Die größte Orgel der Welt wurde in den Jahren 1929 bis 1932 erbaut.

Sie ist eine Theaterorgel und steht in der Boardwalk-Hall in Atlantic City (New Jersey). Sie hat 852 Register und 7 Manuale.

Eine weitere sehr große Orgel steht in Philadelphia im Innenhof eines 7-stöckigen Kaufhauses. Diese Orgel hat 461 Register und 6 Manuale.

 

 


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