Gerüstbauer 

Gerüstbauer

Die Gerüstbauer der Dombauhütte werden das ganze Jahr hindurch gebraucht. Jeden Tag wird irgendwo am Dom ein Gerüst aufgebaut oder umgebaut.

Hochgerüst am Nordturm

Gerüstbau muß sorgfältig geplant werden. Ein Gerüst muß sein eigenes Gewicht und das Gewicht von Bauteilen tragen, die manchmal so viel wiegen wie ein Auto. Außerdem darf es bei Sturm nicht zerstört werden oder sogar umfallen. Und das Gerüst muß so befestigt werden, dass der Dom nicht beschädigt wird.

 

Früher wurden Gerüste ganz aus Holz gebaut. Das war die Aufgabe der Zimmerleute der Dombauhütte. Die Zimmerleute haben auch die Kräne erfunden. Das waren Baumaschinen des Mittelalters. Holz war ein kostbarer Baustoff und wurde wie der Stein von weit her transportiert.

 

Mit Holz mußte man sorgsam und sparsam umgehen.

Gerüst und mittelalterlicher Kran am Dom (links) und das große Fichtenholz-Gerüst 1881 (rechts)
Gerüst am Nordturm des Doms

Heute werden am Dom Stahlrohrgerüste eingesetzt.

Stahlrohrgerüste sind leichter und wetterbeständiger als Holzgerüste.

 

Eine ganz besondere Herausforderung an die Gerüstbauer war das Gerüst am Nordturm:

 

In 104 Metern Höhe wurde eine Plattform errichtet, die nur mit Stahlseilen an den Turmhelmen gehalten wird.

Der Dom wurde also nicht beschädigt.

 

Der Dom mit dem Gerüst am Nordturm

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